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Gold-Hintergrundinformationen

Ausführliche Informationen zu Geschichte, Vorkommen, Gewinnung und Verwendung von Gold finden Sie hier.

Goldware: mögliche Angaben zu Reinheitsgraden im Handel Goldanteil in Prozent
(Feingehalt)
24 Karat / 999 / 1,000 o. 0,999 100 %
(pures Gold, Feingold)
22 Karat / 916 / 0,916 91,66 %
20 Karat / 833 / 0,833 83,3 %
18 Karat / 750 / 0,750 75 %
14 Karat / 585 / 0,585 58,5 %
10 Karat / 417 / 0,417 41,7 %
9 Karat / 375 / 0,375 37,5 %
8 Karat / 333 / 0,333 33,3 %

Für die Richtigkeit des Feingehaltes bei Goldwaren haftet nach deutschem Gesetz der Verkäufer. Eine Feingehaltsstempellung (Punzierung) ist nicht gesetzlich vorgeschrieben.


Gold und Schmuck

Zur Schmuckherstellung wird selten reines Feingold eingesetzt, da es zu weich ist. Die Schmuckstücke würden sich schnell verformen. Deshalb werden andere Metalle zugesetzt, die die Festigkeit erhöhen. Sogenannte Legierungen erzeugen auch eine farbliche Veränderung. Für die Legierung werden hauptsächlich Silber, Kupfer, Palladium, aber auch Nickel, Aluminium, Mangan, Zink, Eisen, Aluminium u.a. verwendet.

Bei der Mischung und der Menge der Metallzusätze sind die Schmuckhersteller frei, festgesetzt ist aber der Mindestanteil an Feingold, z.B. bei einem 14 karätigen Schmuckstück müssen mindestenes 585 von 1000 Anteilen Gold enthalten sein. Durch die Zugabe der Metalle entstehen die verschiedensten Farblegierungen. Hier die bekanntesten:

Rotgold - Legierung: Kupfer
Gelbgold / Mittelgold - Legierung: Kupfer, Silber
Grüngold - Legierung: Silber
Weißgold/ Graugold - Legierung: Palladium, Nickel, Eisen, Platin, Silber (einzeln oder in Verbindung).

Jede Farbgoldlegierung bietet noch einmal eine Palette an Farbtönen, die durch die Menge und das Mischverhältnis der zugesetzten Metalle bestimmt werden.

Bei der Herstellung von Trauringen wird meist Titan zugesetzt (99% Gold, 1% Titan). Dadurch entsteht ein gelbgoldener bis graugoldener Farbton.

P.S. Mit einer weichen Zahnbürste bringen Sie Ihren stumpfen Goldschmuck wieder zum Glänzen.

Gold und Kosmetik

Gold löst aufgrund seiner Reaktionsträgheit fast nie allergische Reaktionen aus und wird deshalb sehr gern bei der Schmuck- und Uhrenherstellung und, ganz aktuell, bei Kosmetika eingesetzt. Pflege- und Beautyprodukte werden mit Blattgoldplättchen versetzt. Gold wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und hat einen kühlenden Effekt auf die Haut. Diese Eigenschaften macht Gold-Kosmetika auch für Menschen mit empfindlicher oder problematischer Haut interessant. Besonders häufig kommen Goldpartikel in Antifalten-Produkte zum Einsatz, da Gold sehr gut Feuchtigkeit bindet und damit einen aufpolsternden Effekt hat. Goldpigmente kurbeln außerdem die Sauerstoffversorgung und die Kollagenproduktion der Hautzellen an. Die Zellen werden schneller erneuert und die Haut sieht somit frischer, glatter und jünger aus.

Gold und Medizin
Gold hat eine hohe Korrisionsbeständigkeit und wird deshalb auch gern für Zahnersatz eingesetzt.

Gold und Finanzen

Gold gilt in Form von Goldmünzen und Barrengold (Goldbarren) als internationales Zahlungsmittel Viele Zentralbanken lagern Gold als Währungsreserve ein. Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten, z.B. bei einer inflationiären Entwicklung, wird Gold als sichere Wertanlage empfohlen. Der Goldpreis regelt sich über den offenen Markt und wird pro Feinunze in US-Dollar gehandelt.

Goldmünzen wie Krügerrand, American Eagle, Britannia haben einen Feingehalt von 916,6 Promille (91,66 %), Goldmünzen wie Maple Leaf, Nugget, Wiener Philharmoniker 999,9 Promille (100 %).

1 Barrengold enthält 400 Feinunzen (12,44 kg) Gold und hat einen Feingehalt von 995 Promille (99,5%). Goldbarren werden auch als 10, 20, 50, 100, 500, 1000 g Barren gehandelt, diese haben einen Feingehalt von 999 Promille (100%).

Gold und Alltags-/Kunstgegenstände

"Goldfolie, auch Blattgold genannt, wird seit der Antike verwendet. Hergestellt aus hochgoldhaltigen Legierungen, wird es dünner als die Wellenlänge des sichtbaren Lichtes gewalzt und geschlagen. Im Auflicht glänzt es goldgelb, im Gegenlicht scheint grünlich-blau die Lichtquelle durch und bildet auch das Schlagmuster des Metalls ab, weshalb es auch meistens auf einer entsprechend präparierten Unterlage aufgetragen wird. Verwendet wird es, um nichtmetallischen Gegenständen, wie Bilderrahmen, Büchern (Goldschnitt), Mobiliar, Figuren, Architekturelementen, Stuck, Ikonen etc., das Aussehen von echtem Gold zu geben. Mit 1 Gramm Blattgold kann man einen halben Quadratmeter Fläche überziehen.

Im Speisenbereich dient es in Form von Blattgold und Blattgoldflocken als Lebensmittelzusatzstoff E 175 zum Vergolden von Speisen, zum Beispiel für Überzüge von Süßwaren und zur Verzierung von Pralinen, und in Getränken, zum Beispiel Goldwasser. Metallisches Gold gilt als ungiftig, reichert sich im Körper nicht an und wird für gewöhnlich mit dem Rest der verdauten Nahrung wieder ausgeschieden.

Dekorativ findet Gold vielfältige Anwendungen, zum Beispiel in galvanischen Beschichtungen von Metallen und Kunststoffen. Auf Porzellanglasuren, Zahnersatzkeramiken und Glas lassen sich Goldpigmente einbrennen. Historisch war die Feuervergoldung von Metallen mit Hilfe der Gold-Quecksilber-Legierungen, sogenannter Amalgame, nachweislich schon in der Antike die einzig brauchbare Methode, um dauerhafte Vergoldungen auf Silber, Bronze oder unedlen Metallen herzustellen. Mit der Entwicklung galvanischer Vergoldungsbäder im späten 19. Jahrhundert und 20. Jahrhundert wurde dieser Bereich in den Möglichkeiten qualitativ erweitert und ersetzt.

Goldpigmente wurden historisch in der Glasherstellung seit dem 16. Jahrhundert eingesetzt (Goldrubinglas), werden allerdings heute weitgehend durch preiswertere Verfahren ersetzt."
Quelle: www.wikipedia.de - Seite Gold

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